Das Gespräch

Das Gespräch

Es hat doch alles seinen Sinn im Leben – so auch die Tatsache, dass H. das Treffen zum Gespräch mehrfach verschieben musste. Ja, ich war sauer, enttäuscht und gefrustet, dass es so war, aber ich muss im Nachhinein sagen, dass diese 3 Wochen Zwangspause und Nachdenkenszeit gut waren. Ich merke vermehrt, dass ich länger an Dingen knabbere, bis ich die Ursachen erkenne und so war es auch hier.
Wäre zum ersten Termin hauptsächlich der letzte Drop und der Dreier Thema gewesen, war schon zum zweiten Termin klar, dass es eigentlich um Grundsätzliches geht. Zum dritten und finale Termin, war ich soweit, dass ich zumindest meine Verhaltensweisen klar analysiert hatte, die Beweggründe erforscht hatte und mir da auch sehr an die eigene Nase greifen musste, weil ich – und das ist meine größte Aufgabe für die Zukunft – einfach nicht klar genug kommuniziere. Es überrascht mich selber immer wieder, aber es ist so, ich sage scheinbar nicht klar und deutlich, was ich möchte, was ich nicht möchte und vorallem sage ich sehr selten sehr deutlich, wenn etwas für mich nicht in Ordnung ist oder ich vielleicht Hilfe gebrauchen könnte. Und das sind dann eben auch Dinge, die ich niemand anderem als mir vorwerfen kann. Klappe aufmachen und sagen, was Sache ist, Frau Lila! Das hämmer ich mir jetzt einfach solange ein, bis es sitzt.

Soviel mal vorab… Die Gesprächdetails erspare ich Euch … Fakt war, ich hatte die ganze Zeit ja schon dafür gesorgt, dass klar war, dass das kein Bashing-Rosenkrieg-Gespräch sein soll. Und auf H’s Hinweis, dass er das Gespräch für mich machen würde, konnte ich guten Gewissen sagen, dass ich das nicht möchte – sondern, dass er es für SICH macht… Weil auch er daraus was lernen kann… Und das wollte er ja immer – lernen und verstehen…  Dass ich wollte, dass das der Kontext des Gespräches wird, das hatte ich hier ja schon mehrfach betont. Also achtete ich darauf, dass ich sehr bei mir blieb, betonte, wie sich etwas für mich angefühlt hat oder wie etwas für mich angekommen ist… Und was die Konsequenzen daraus waren… wenn ich mich nicht verstanden gefühlt hatte oder in der elendigen Casual-Todesfalle steckte, die in meinem Kopf ein Verbot darstellte ihm „zur Last“ zu fallen und einfach mal zu sagen „du, ich brauch das jetzt“ … wie gesagt – klarer kommunizieren, was ich möchte, brauche, wenn ich Hilfe brauche… *mantrawiederhol* An einem Punkt sassen wir beide mit Tränen in den Augen auf meiner Couch, nahmen uns in den Arm … sprachen weiter… An irgendeinem Punkt wurde es wirr, weil dann alles aus mir raussprudelte, weil ich merkte, dass er mir wirklich zuhört… Ich glaube schon, dass ich einiges gesagt habe, was er nicht gewusst hat … Und das, ich wiederhole mich, hätte ich vielleicht einfach klarer sagen müssen. Sicher hätte er auch einfach die Kommunikationswege offener gestalten können, er wird sicher zukünftig an dieser Schraube auch anderen gegenüber etwas drehen… 🙂

Am Ende waren und sind wir uns einig: Wir passen zu gut, als dass wir es einfach wegwerfen wollen, aber wir müssen einen neuen Weg finden. Unser „Problem“ ist tatsächlich die Kommunikation. Zum Einen die Kommunikation, wenn wir uns nicht sehen – Email ist nicht unseres…. Daher werden zukünftig über Email nur „Smalltalk“ oder – sollte es dazu kommen – Terminabsprachen geführt oder eben der Aufruf „Mir geht’s schlecht, ich brauche Hilfe“… weiteres nicht, dann müssen wir eben sehen, wie wir uns spontan sehen können, um das zu Klären… Alles andere ist tabu in Emails.
Das Andere ist die Session-Kommunikation: Ich muss für mich rausfinden, wo meine Grenzen liegen… Da ich keine wirkliche Schmerzgrenze habe, aber dennoch hinterher oft emotional damit zu kämpfen habe, muss ich rausfinden, woran ich merke, dass DAS jetzt grade zuviel ist. Ich habe durchaus eine Limitliste, aber die ist sehr klein und umfasst eher emotionale Limits als Technik-Limits. Daran feile ich ja bereits in den Neu-Kontakten, das hilft schon sehr mir einfach klarzumachen, was ich möchte. Diese Aufgabe habe ich auch von meinen „Mentoren-Doms“ bekommen, die beide in nächster Zeit meine gestaffelten Limitlisten sehen wollen. Also Limits für Neu-Doms, Limits für vertraute Doms, Softlimits, Hardlimits etc pp.

Schon im Vorfeld, dann aber auch im Gespräch mit H. ist mir z.B. klar geworden, dass ich einen Rahmen brauche – Ich brauche das Vorgeplänkel zum Eintauchen, ich brauche eine Art „Startschuss“ und ich brauche aber auch einen Abschluss. Ein Grund für die angespannte Situation zwischen und meinen doch häufiger vorgekommenen Drops war unsere Morgenrunde. So schön sie war und ja, meist habe ich sie initiiert, aber wenn sie vorbei war, war eben meist keine Zeit mehr für Kuscheln oder langsam raustauchen… Dann ging es ZackZack unter die Dusche und aus der Tür raus… Mein Kopf hat dann sofort auf Funktionsmodus umgeschaltet… Herz und Bauch waren aber noch nicht soweit… Hätte ich ihm nicht früher sagen können, das ist einer der Punkte, der jetzt erst bei längerem Nachdenken rauskam… Ich kannte mich ja selber nicht wieder, meine Arbeit litt, mein Freundeskreis litt aber mein Kopf war mit irgendwas beschäftigt und ich wusste nicht mit was… Nun denn, jetzt weiss ich es. Und weiss demnach eben auch, dass ich einen runden Abschluss brauche… Und wenn es nur die 5 Minuten kuscheln oder gemeinsam fertig machen sind…

Weitere Lektion aus diesem „Drama“ – ich muss mehr auf meinen Bauch hören … und man muss mir gestatten auf meinen Bauch zu hören und mich nicht anzupflaumen, wenn ich das tue … und wenn das bedeutet, dass ich ein Date absage, weil man mir zu gestresst „klingt“ … dann habe ich das gute Recht dazu… und sollte nicht befürchten müssen, dass man mich verlässt oder sauer auf mich ist oder sonst irgendwas in diese Richtung.

Wir hatten einfach ein beschissenes Timing, haben beide an vielen Stellen alle Warnsignale ignoriert, die Bauchmeldung meinerseits und die Kopfmeldung seinerseits zur Seite geschoben und einfach weitergemacht… Lektion gelernt.

Wie geht es weiter?

Es ist erstmal Pause … Ich brauche Zeit … Das war jetzt alles ein bisschen viel auf einmal, ich möchte meinen Kopf wieder klar bekommen, mein Leben wieder in regulären Bahnen verlaufen lassen, meine Aufgaben erledigen und – zur Ruhe kommen. Die Suche nach anderen Doms verläuft so ruhig wie die letzten Wochen, ich treibe mich auf den Plattformen rum, ich beantworte Emails, schreibe aber proaktiv gerade keine … Wenn mein Bauchgefühl an irgendeiner Stelle aufmuckt, dann beende ich den Kontakt … Früher als ich es vorher getan hätte. Wenn sich daraus etwas entwickelt, wunderbar … Ich bin aber nicht böse, wenn das noch ein bisschen dauert.

Bei mir steht beruflich meine stressigste Phase an, da brauche ich meine Kraft und meinen Kopf … das geht so mit Mitte/Ende März…. Ich peile Anfang April an, bis dahin sollte alles wieder in ruhigeren Fahrwassern sein … Dann wird folgendes aber einer meiner Wünsche sein: Ich will keinen Status und keine Standards… Das bin ich nicht… Das funktioniert für uns nicht … Und wenn wir dieses Besondere nur sein können, wenn wir uns selten sehen – dann werden wir uns nur selten sehen. Vielleicht merken wir auch in der Zeit bis dahin, dass uns nichts fehlt oder uns jemand anderes besser geben kann, was der jeweilige sucht… Vielleicht treffen wir uns im April zum „Spielen“ wieder und haben beide ein blödes Gefühl dabei, vielleicht wird es großartig… Wir haben beide keine Glaskugel… Ich für meinen Teil brauche die auch nicht, ich habe Kapitel 1 jetzt abgeschlossen, meine Aufgabenliste ist voll und wann Kapitel 2 weitergeht, werden wir sehen…

Meine Abenteure-Highheels sitzen perfekt und der Leatherman beschützt mich… Ich habe alle Zeit der Welt – Was will ich mehr?

Heiko – Nachtrag

Heiko – Nachtrag

Da das per Email und auch teilweise in den Kommentaren aufkommt:

H. ist sicher kein perfekter Dom, ich bin mir aber zu 150% sicher, dass die Dinge, die er getan oder eben nicht getan hat, nie aus böser/schlechter Absicht geschehen sind.

Ich wusste immer, was der Deal war – Casual, No-Strings-Attached… Er ist an dieser Stelle schon sehr auf mich zugekommen, vielleicht hätte er wissen können, dass es nach den ersten 2-3 Treffen besser gewesen wäre die „Beziehung“ auf Eis zu legen, bis ich mehr praktische Erfahrung gemacht habe und auch verschiedene Dom-Typen und Führungsarten kennengelernt habe.  Vielleicht hätte er nie über den Regular-Status reden sollen … Vielleicht hätte ich die Kraft und den Mut besitzen sollen, nach den ersten 2-3 Treffen zu erkennen, dass ich erstmal mehr ausprobieren und verstehen muss.

Wenn ich ehrlich bin, wusste ich immer, dass mir langfristig das emotionale Konstrukt, dass er mir angeboten hat, nicht  reichen würde.

Sicher ist es NICHT ideal für Anfänger in einer casual D/s-Beziehung zu starten, das würde ich jetzt mittlerweile unterstreichen. Für die ersten Schritte – okay, für Vertiefung und Intensivierung – nein.

Zumindest nicht für Menschen wie mich, die viel reflektieren, nachdenken, verarbeiten und die Dinge verstehen wollen.
Ich kann durchaus einfach „Sex“ haben, aber SM-Sex, vorallem mit Grenzgängen,  ist für mich einfach momentan zu bedeutungsschwer, zu intensiv und zu emotional, als dass das ein Casual-Dom auffangen kann. Oder nach der Erfahrung mit Oscar – wenn ich es „einfach nur so“ mache, dann macht es meistens keinen Spass und ist mitnichten erfüllend.

Man kann sicher darüber diskutieren, wo die Verantwortung eines Doms, auch in casual, anfängt und aufhört, Fakt ist – H. hat mir nie mehr versprochen, als das, was ich bekommen habe. Ich glaube nicht mal, dass ihm seine Erfahrung geholfen hätte, frühzeitig zu erkennen, dass ich eben „so eine“ sub bin und nicht eine, mit der er die Session erlebt und dann wieder zum Alltag übergeht.

Hinterher ist man immer schlauer, ich halte es da mit einem Politiker „hätte, hätte, Fahrradkette“ – über verschüttete Milch zu reden und nachzudenken, bringt nur dann was, wenn man es für zukünftige Situation heranziehen und anwenden kann.
Vielleicht kann er bei den nächsten Novizinnen besser einschätzen, wie er seine Regeln darstellt und klarmacht. Er weiss sicher besser, als vorher, was in subdrop-Situationen zu tun ist. Ich weiss im Gegenzug nun besser, worauf ich achten muss, was mir wichtig ist. Und mit welchen Erwartungen ich in Sessions gehe. Geht es um den Körper oder sind Geist, Herz und Seele involviert…. Und danach richten sich die Verhandlungen…

Also nochmal:
Sicher, ich bin/war sauer, wütend und verletzt aufgrund seiner Verhaltensweisen und Fehleinschätzungen, was den 3er anging.
Mitnichten stelle ich deswegen sein ganzes Dom-Sein und schon garnicht unsere gemeinsamen Stunden in Frage oder in ein schlechtes Licht.
Fakt ist aber auch, dass rückblickend, mit einem nicht-mehr-verklärten-Blick, Dinge auffallen und klar werden, die sonst vielleicht garnicht zur Debatte stünden. Das finde ich relativ normal, das hat aber nichts mit Bashing zu tun. Ich werde alles, was ich hier äußere genauso mit ihm persönlich besprechen.
Wir sind so verblieben, dass wir uns in ein paar Tagen/Wochen treffen und sprechen. Danach brauche ich unbedingt eine Pause – für mich – ich muss alleine ausprobieren, wie es weitergeht. Muss andere Doms/Männer/Frauen/Dommes kennenlernen und rausfinden, was es noch alles geben kann. Und wie ich in diesem Feld sicher navigieren kann, dass es mir dabei gutgeht. Und vielleicht, wenn ich mehr Erfahrung und mehr Stabilität in meinem sub-Sein habe, dann kann man vielleicht als Spielpartner wieder zusammenfinden. Denn DA haben wir tatsächlich zu 98% super harmoniert und ich persönlich finde, dass man das nicht einfach wegwirft. Aber vielleicht muss man nach dieser Phase dann auch final eingestehen, dass es eben nicht geht.

Ich würde sagen, es liegt ein bisschen Arbeit vor mir…. *ärmelhochkrempel*

Heiko adè

Heiko adè

Es war abzusehen und zu erwarten, daher kommt es nicht überraschen.

Aber heute morgen befand sich die Abschiedsemail von H. in meinem Briefkasten und ich war tatsächlich ein wenig erleichtert. Ich hätte wirklich nicht gewusst, wie das, was kaputt gegangen ist, wieder zu reparieren gewesen wäre. Und er sieht es genauso.

Plus, wie ich immer sage, ich bin zu anstrengend – zumindest für jemand, der das als Casual und Spass sehen möchte.

Die Lektion ist gelernt: Ich kann casual spielen, aber nur bis zu einem gewissen Grad, wenn ich mehr von mir geben muss/möchte/soll, brauche ich andere Rahmenbedingungen und ein sichereres Gefüge.

Es geht also weiter – ich muss mal schauen, bei welchem Buchstaben ich überhaupt stehen geblieben bin?

Vorerst brauche ich aber glaube ich eine kleine Date-Pause. Das System muss mal zur Ruhe kommen, der Kopf frei werden und die diversen Narben rund ums Herz (auch wenn es keine Liebesbeziehung war, gemocht hat man sich ja schon) müssen erstmal verheilen.

Aufstehen – Abputzen – Krönchen zurechtrücken und weitergehen….

Zuckerbrot und Peitsche

Zuckerbrot und Peitsche

Hachja, ich schaue heute an mir herunter und sehe wunderbare Striemen am Busen, am Bauch, an der Hüfte ,den Oberschenkeln und würde ich mich umdrehen und in den Spiegel schauen, würde ich sicher auch dort Spuren von gestern abend finden.

Ich habe Abrieb-Spuren an den Handgelenken und einen „unterhäutischen“ blauen Fleck am Hals, habe Muskelkater wie nach einem 10km-Lauf und bin müde – aber sehr zufrieden.

Ich schnurre quasi wie eine vollgefressene Katze auf der Heizung…

Der Reihe nach: Nach turbulenten Wochen, was die Unterhaltung zwischen H. und mir anging (Wann ist das eigentlich mal nicht so?), seinem Projektstress und einem ungewissen „vielleicht klappts heute abend“, klappte es gestern abend doch noch mit einem Treffen. Später als geplant, insofern war uns beiden glaube ich klar, dass wir heute übermüdet sein werden – kurz können wir ja irgendwie nicht. 🙂

Wein, Quatschen, Dinge klären und dann gings los… mmmmhhhh sanfter Einstieg in meiner Lieblingsposition, ich mag es, wenn er hinter mir ist und meine Brüste „malträtiert“, mich in den Nacken und das Ohr beisst… Dann verhalfen mit seine kundigen Finger zu den ersten Freuden des Abends.

In einem Anflug von Übermut hatte ich mir eine Gerte und eine Reitpeitsche gekauft… Ähm, ja… 🙂
Die sehen toll aus, ich glaube, wenn ich seinen Gesichtsausdruck richtig gedeutet habe, liegen die auch gut in der Hand und peitschen – ordentlich … Das fiese an dieser Art von Schlägen ist wirklich die Zeitverzögerung und die dann spontan aufwallende Schmerzintensität – Fuck! Wenn ich mich recht erinnere, konnte er nicht mehr als 4-5 Schläge am Stück setzen, wenn überhaupt… Aber endlich schöne Striemen!

Und wieder eine Lektion in Demut: Ich habe unterschätzt wie anstrengend „echte“ Schläge sein… Ich war wirklich fertig… Das ging mir bei den 100 Ohrfeigen nicht so und wenn mit Hand oder Gürtel geschlagen werde auch nicht, die beiden Instrumente sind nochmal einen Hauch „schärfer“….

Dann für ihn noch ein bisschen seines Lieblingsspiels: „Wie lange dauert es bis sub mir vor die Füße kotzt“ …
Dauerte nicht so lange (nein, ich habe nicht wirklich gekotzt, musste aber DT immer wieder abbrechen,weil mein Abendessen anklopfte).
Nächste Lektion: Ich werde vor unseren Treffen anders essen müssen. Ein Abendessen aus Nudeln mit Tomatensosse ist an dieser Stelle NICHT empfehlenswert… Ich muss mich mal schlaumachen, was da am Besten ist – jemand Ideen? 🙂

Dann wollte er mit dem Hitachi spielen und ich wehrte mich nicht dagegen. Da er diesmal direkt von mir zur Arbeit gehen wollte (mein Wunsch, juhu), hatte Heiko sein übliches Spielzeugbeutelchen nicht dabei, also mussten meine Seile herhalten… (Jaaaaa, er hat recht, es dauert ewig, bis man verschnürt hat *g*)
Auf dem Rücken auf dem Sofa liegen, Beine vor dem Sofa stehend legte er mit Mr.Hitachi los… oooouuuuh!  Ich bin ja, seit ich „ihn“ habe ein bisschen verliebt, das Ding hat so eine Power, das zieht mir innerhalb von Sekunden die Schuhe aus… Sprichwörtlich: Ich hatte Schwierigkeiten meine Schuhe nicht zu verlieren… Ich habe keine Ahnung mehr, wieviele Orgasmen das waren, zwischendurch hatte ich absolute Fluchtgedanken, wand mich, wimmerte, irgendwann sagte ich auch glaube ich „Gnade“ – die gabs aber nicht – unermüdlich suchte und fand er weiter die richtigen Stellen … Fingerte mich, fistete mich (nicht ganz, aber mehr als beim letzten Mal) …  Irgendwann hatte er Mitleid (oder keine Lust mehr *g*)  – Ich konnte nicht sprechen, mich schlecht bewegen, atmete wie nach oben erwähnten 10km Lauf und versuchte meinen Körper das Zittern zu verbieten… Meine Couch war nass *g* Ich würde sagen, das Ding darf öfter mitspielen… Dann musste Heiko aber schnellstmöglich meine Hände befreien – meine Schultern waren schon wieder ganz verkrampft und meine Daumen spürte ich zu dem Zeitpunkt wieder nicht – gleiches Problem bei den Handschellen.
Immerhin hinterlassen die Seile schönere Spuren als die Handschellen 🙂

Mittlerweile war es glaube ich so 2 Uhr und wir zogen ins Bett um – und taten wirklich nur das, was man da tut – schlafen! Zumindest hoffe ich, dass er das konnte, ich habe mich selber geweckt, weil ich im Schlaf gewimmert habe und glaube ich sehr unruhig war … (und ich fürchte, dass ich geschnarcht habe … sorry 🙂 ) Es bleibt weiterhin faszinierend, wie „heiss“ dieser Mann ist …. Ich habe ja keine Heizung im Schlafzimmer und um diese Jahreszeit rum, ist es immer arschkalt in meinem Bett, ich habe lange Schlafanzughosen und lange Tshirts an und manchmal noch ein Kapuzenpulli. Neben Heiko schlafe ich in einem Hauch von Nichts und bin morgens immernoch schweissgebadet… *g*

Und dann klingelte schon der elendige Wecker… *grrrr* 2 Snooze-Runden lagen wir einfach nur da, dann frage ich ihn, ob er „so“ zur Arbeit gehen wollen würde oder ob ich noch was für ihn tun kann… Ich konnte und tat … DT am morgen, wenn mir eigentlich noch schummerig ist vom Wein des Abends vorher, sagen wir so, ist immer grenzwärtig… Aber ihm zuliebe mache ich das ja gerne, zumal ich ja einiges an Orgasmen wieder gutzumachen hatte. Er hat auf jeden Fall dafür gesorgt, dass ich danach Haare waschen und ordentlich duschen musste…. Es klebte einfach überall… Männer *g* Da er ja alles dabei hatte, konnten wir uns zusammen für die Arbeit fertig machen und ich fand das richtig nett … nicht so doof, wie sonst an der Haustür Tschüss sagen zu müssen.

Ich bin froh, dass heute Abend der BVB im DFB-Pokal spielt und ich gepflegt in meinem Sessel rumlungern kann – ich merke heute sehr deutlich, dass ich keine 20 mehr bin… *Knirsch*

In diesem Sinne, habt noch eine schöne Woche!

Wer mit dem Feuer spielt….

Wer mit dem Feuer spielt….

Schon vor dem Date mit Oscar war klar, dass ich Donnerstag Heiko sehen würde. Das ist grade nicht einfach bei ihm mit Terminen und da freue ich mich dann natürlich sehr, wenn er Zeit im Kalender für Lil’ol’Me findet 🙂

Unser originärer Plan gemeinsam zu kochen und zu essen, fiel seiner Arbeit zum Opfer, aber so erwartete mich ziemlich spät am Abend ein leicht beschickerter H. – hachgott watt is der niedlich, wenn er einen im Tee hat *grins*
(DAS gibt bestimmt Ohrfeigen, ist mir aber wurscht ;-P )

Ich bemühte mich nach allen Kräften meinen Alkoholpegel anzupassen (was nicht so schwer ist… ich vertrag nicht soviel), wie immer quatschten wir bestimmt… SEHR lange bevor wir endlich (ENDLICH) mit dem Spielen anfingen… Und wieder verlässt mich meine Erinnerungsfähigkeit zumindest, was die Reihenfolge angeht…

Ich berichte einfach über die Highlights:

Wachs: 4 Kerzen hatten wir diesesmal angezündet und ich wusste,die landen irgendwann auf meinem Körper…. Ich verliebe mich immer mehr in Wachsspiele…. Dieses Gefühl ist einfach unbeschreiblich gut und hat so wunderbar viele Ebenen: Der erste Moment piekst und brennt, dann wird es nur wohlig warm … Wenn H. dann Wachs abknibbelt, das ist teilweise Tortur… Als er es mit meinem Rädchen abgemacht hat, ein Zitteraal ist nichts gegen mich… Sein Ledersofa sieht heute aus wie Sau und ich habe es auch an Stellen … unglaublich…. und Wachs wärmt nach… Die bewachsten Körperteile pochen heute ganz sanft und sind ganz warm… mmmmmhhhhhhh

Wartenberg Rad: Es wird glaube ich nie seins, ich habe schon überlegt, ob ich ihn nicht einfach mal bitte, dass ich es an ihm ausprobieren darf, damit er versteht, was für ein Feuerwerk an Emotionen und Empfindungen und Erregungskurven das in mir auslöst… Mal sehen!

Forced Orgasm: Holymoly, da scheint er Gefallen dran zu finden… Und ich wusste nicht, was für Geräusche ich produzieren kann… Ich hoffe seine Nachbarn rufen nicht den Tierschutz, ob all des Knurrens und Wimmerns… Und jepp, ich fluche … War mir garnicht so bewusst, aber werden die richtigen Knöpfe gedrückt, fluche ich… wobei es glaub noch recht „ladylike“ war und nicht in Richtung Matrosenslang abrutschte…

Geburstagsgeschenk: H. hatte mir zum Geburtstag 100 Schläge auf die Clit geschenkt *augenroll* und immerhin auch 100 Küsse… Beides haben wir nicht voll ausgeschöpft… aber ich glaube wir kamen bei beidem über die 50 oder 60 … jaaaaaa, ich habe vergessen mitzuzählen… ich fürchte, dass das noch ein Nachspiel haben wird… *örks*

Es gab noch so ein paar Momente, die echt schön und einzigartig gewesen sind, ich mag die Dynamik, die wir beide miteinander haben und das blinde Vertrauen … und ich hoffe, dass es ihm genauso geht…

Nachwirkungen: Dieser Mann muss verflucht früh aufstehen, ich hasse das und ich hasse das Verabschieden… Und mit dem Restalkohol U-Bahn zu fahren, neben all denen, die zur Arbeit fuhren, sehr amüsant… Ich habe dann erstmal 3h weitergeschlafen, finde weiterhin Wachs, entdecke die ersten Würgemale (YEAH) und bin IMMER wieder fasziniert, wo der Mann mir blaue Flecke macht, an die ich mich überhaupt nicht erinnern kann… Nunja… 🙂

Ich koche mir jetzt noch einen starken Kaffee und wünsche Euch allen einen schönen Start ins Wochenende!

Wiedergutmachung

Wiedergutmachung

Wir können auch spontan… und wir können auch unspektakulär und befriedigend… 🙂

Das sind so die Quintessenzen des gestrigen Abends, der total spontan mit Heiko stattfand.

Am Anfang mussten wir die PPP-Session nochmal Revue passieren lassen und rausfinden, was wir gemeinsam besser machen können … Das involviert auch immer Erklärungen von Emotionen, Verhaltens- und Denkweisen, damit der Andere einen versteht. Das können wir aber mittlerweile richtig gut… 🙂

Ich ziehe jetzt nur mal die „Highlights“ oder Novitäten raus, dass wir gerne DT machen … ist ja irgendwann nicht mehr so spannend *g*

Neu war z.B. nicht an den Haaren sondern an den Nippel hoch- oder runtergezogen werden… Sehr faszinierendes Erlebnis!

Heiko war tatsächlich im Baumarkt einkaufen (Der Spinner *g*) und hatte Modellbauklemmen gekauft, die vorne an der Spitze einen beweglichen Nupsi hatten. Das hatte ich aber nicht gesehen und wunderte mich schon, LAUT schreiend, warum es so SCHEISSE wehtut, wenn er die Klemmen von meinen Schamlippen abzieht… Nachher wusste ich warum… *hmpf* Ich dachte ja, Klammern an den Schamlippen – Who cares, ist doch eher „dumpf“ … haaaa! Weit gefehlt… *winsel*

Oh, und Klemme an der Zunge…. *sabber* sehr genial, kostet mich totale Überwindung … 🙂

Wachs: Diesmal nicht die kleinen Kerzen, neeeein, die große Stumpenkerze… Fuckfuckfuckfuckfuckfuckfuckfuckfuckfuckfuuuuuuuuuuuuck… DAS wird eines meiner Lieblingsdinge, glaube ich… Ist das geil! Wir müssen nur noch eine spannendere Art des Entfernen finden *g* Das Abknibbeln bringt mich nur zum Lachen… Doch wieder Messer oder Gerte? O:-)

Die Klemmen von vorhin kamen dann gleich an meinen Nippeln zum Einsatz… ooouuuhhhh fies… Weil auch hier die kleinen beweglichen Teile genau DAS taten, sie bewegten sich… und Heiko bewegte sehr gerne die Klemmen… *eeks*

Dann, noch mit den Klemmen an den Nippeln, kam „meine“ Zeit… *seufz* Ich mag ja das Konzept des Forced Orgasm, noch sind wir da aber nicht hingekommen… Aber SO eilig habe ich das auch nicht, das Üben, Suchen und Zurechtfinden … hachja…. das …. ist einfach… schön *g*
Ich habe nicht mitgezählt, wieviel kleine Orgasmen das waren … es waren viele… *seufz*

Ich kriege die Reihenfolge nicht mehr hin… Ich weiss, dass er mich viel und überall gebissen hat (ich habe heute sehr feine Blutergüsse an sehr seltsamen Stellen), wir haben natürlich geblowjobt und DTd, fast ein kleines Novum: Wir haben Doggystyle gevögelt… *g* Wäre das nicht das Haare ziehen und Würgen, man könnte es glatt als Vanilla durchgehen lassen *g* Wobei – der junge Mann hat mich durch eine „falsche“ Abzweigung SO zum Schreien gebracht … Anal ohne Vorwarnung und Vorbereitung geht echt nur unter der Definition „Rapeplay“ *g*
Später ging anal nämlich GANZ wunderbar… mmmhhhhh 🙂

Und wie liebe ich es, wenn ein schnaufender Heiko sich zu mir legt und wir die leisen Momente miteinander genießen können.

Ich hatte so ein kleines Deja-Vu von meinem Jüngling von damals… mit dem lag ich auch im Bett und scrollte durch sein iPhone … damals für Musiklisten… H. und ich schauten uns unsere tumblr gemeinsam an … *g* Nerd-Romantik? 🙂

Bett, Licht aus… aber … irgendwie… wir waren beide müde aber konnten nicht schlafen… Was bleibt einem da ausser weiterknutschen und „HeavyPetting“ (muss nur ICH immer ans Dr-Sommer-Team denken, wenn ich das lese?)… Ich wurde zu einem weiteren Orgasmus gefingert, rieb ihn derweil glaube ich auch wieder ein wenig geil und es gab noch eine Runde DT, Rimming … irgendwie in der 69er (?) mit einmal einem erfolgreichen Prostatastimulation, die beim zweiten Versuch dann leider zum Abbruch führte… Fingernägel an empfindlichen Körperteilen – Armer Mann *grins*

Ich glaube dann sind wir auch irgendwann eingeschlafen…

Natürlich schicke ich ihn morgens nicht einfach so zur Arbeit, ausserdem hatte er ja noch mindestens einen gut… *g* Haben wir erfolgreich erledigt…

Irgendwie schleppt der arme Mann immer seinen halben Spielzeugschrank durch die Stadt und wir verwenden davon …. kaum was? 🙂 Dabei weiss ich, was da noch alles drin ist in der Tasche… und da bin ich doch so neugierig drauf!!!
Menno! 🙂

Augenblick

Augenblick

Ich hatte ja schonmal darüber geschrieben, dass ich bekennender Augenzusammenkneiffer bin… nein … war! Denn ich bin es tatsächlich nicht mehr, zumindest nicht immer.

Früher habe ich ja schon beim kleinsten Kuss auf die Wange meine Augen geschlossen, ich habe noch nie einem Mann beim Sex (egal in welcher Form) in die Augen geschaut … Wenn Mann das mal gewünscht oder befohlen hat, dann war mir das sauunangenehm und hat auch sofort jegliche Stimmung zerstört.

Hier schrubte ich ja, dass ich das mit Heiko erleben durfte, er mich sanft gefordert hat und mir eines der größten Geschenke meines Lebens gemacht hat… Die Erweiterung meines Gefühlshorizont durch das Augen aufmachen ist unbeschreiblich… Es intensiviert und multipliziert jedwede Empfindung… Und ich weiß jetzt noch mehr zu schätzen, wenn mir die Augen wieder verbunden werden. Ich kann mittlerweile besser verstehen, was daran kickt. Bis dato wollte ich das immer gerne aus Wohlfühlgründen… *g*

Was mich beim letzten Treffen fasziniert hat, ich habe die Augen jetzt auf, wenn er sie manchmal zu hat… Die Empfindungen, die man auf dem Gesicht des Anderen lesen kann … Grandios!

Warum genau musste ich solange warten, bis mir das jemand erklärt und gezeigt hat? 🙂