T. wie Tja… :-)

T. wie Tja… :-)

Also Danke fürs Daumen drücken, aber das war nicht so wirklich … äh .. erfolgreich… 🙂

Irgendwie waren wir ja, wie geschrieben, dann doch wieder bei einem Sexdate gelandet, das haben wir dann vorverlegt, weil wir beide große Lust hatten. Ich machte die Tür auf und anstelle von 1,70m standen eben nur 1,62m vor mir… Mir wird das immer ein Rätsel bleiben, warum… Vielleicht, weil es Menschen wie mich gibt, die dann eben doch nicht die Tür vor der Nase zuschlagen sondern mit den Schultern zucken und jemanden willkommen heissen.

Er brachte Rotwein mit, wir spielten eine nervöse Runde Looping-Chewie… eine Unterhaltung kam nicht in Gang, also zogen wir ins Bett um… Das war schon okay, es war halt Sex… nicht der Schlechteste, nicht der Beste … ein Mann, der ausgiebig lecken wollte und konnte… der ausgiiiiiiiiebigst mit Brüsten spielen möchte… aber eben leider auch mit denen redet… Mit „Fallen lassen“ war dann schon nicht mehr soviel, als ich merkte, dass er keine Gummi-Affinität hatte und er „nur mal kurz, einmal ohne“ reinstieß – so schnell konnte ich gar nicht gucken – spätestens dann war es nicht mehr entspannt. Mit vereinten Kräften haben wir dann einen Gummi drüber gezogen, aber es war schnell klar – der kann nicht mit. Ab da war es leider ein Wechselbad, weil ich immer aufpassen musste, immer die Beine zusammen gepresst habe… eigentlich hätte ich ihn spätestens da rauswerfen müssen, aber – mea culpa – das was er mit Zunge und Fingern konnte, war dann leider irgendwie geil… und ich glaube, ich wollte einfach Nähe. (Jawoll, ein Thema für die Therapie).
Einmal überrumpelte er mich noch und leider kurz bevor er dann abspritzte, das war dann tatsächlich das Ende und ich schmiss ihn dann zwar noch höflich aber sehr bestimmt raus.

Ein paar Erkenntnisse hatte dieser Abend dann für mich, insofern war er nicht verschwendet: Sir Alec hatte recht als er sagte, dass irgendwas an einem immer als „geil“ oder „anmachend“ empfunden wird, das war hier definitiv so … ob er jetzt die Cellulite entdeckt hat oder die Oberschenkel als störend empfunden hat, vermag ich nicht zu sagen – aber das Erektionspotential war gegeben (wenn man keinen Gummi fordert 🙂 ).
Egal, wie sehr ich mir wünsche, dass es bei einem passt – herbeiwünschen kann ich mir da mal gar nix.
Die Pille danach gibt es mittlerweile rezeptfrei in der Apotheke, man muss nur ein kleines Gespräch mit dem Apotheker über sich ergehen lassen – toll ist sie dennoch nicht, die körperlichen Reaktionen sind echt doof und die Angst bleibt bis zur nächsten Blutung im Nacken sitzen.

Ich habe wieder einmal bewusst, Dinge hingenommen für ein bisschen Zärtlichkeit und Nähe… es ist nicht mehr ganz so gravierend wie früher, aber – in meinen Augen – immer noch zu viel, dass ich hin nehme oder gar entschuldige.
Tatsächlich hatte ich die Tage danach immer noch ein starkes Bedürfnis nach Aufmerksamkeit und schrieb weiter… sogar als erste nach der Nacht … nur um ein „Huch“ zu ernten, dieses stellte sich als ein „Ich dachte Du meldest Dich nicht mehr“ heraus… Auf meine Nachfrage, ob ich denn so wirken würde, wie jemand, der sich dann einfach nicht mehr meldet, kam einen Verneinung und eine Hinweis, wie sehr ihm meine Brüste fehlen. Und dann gab es 4 Tage Stille… Ob das jetzt sein Desinteresse oder sein mangelendes Selbstbewusstsein ist, kann ich nicht sagen – ist aber letztendlich auch egal.

Aber ich bin sehr streng mit mir – es gibt viel, bei dem ich gedacht hätte, dass ich mittlerweile besser und stärker bin – ich bin es aber nicht. Auf der anderen Seite bin ich aber eben doch stark genug, um eben DAS zu erkennen … und damit auch, dass es richtig war, die Therapie fortzusetzen.

Nur dieses Ding mit dem Daten – das ist echt anstrengend und wirklich sehr deprimierend… und desillusionierend… R. meinte, ich solle dann doch mehr Domme sein und mir willige sub’s ranziehen, dann kann ich mir „meinen“ Mann backen… so richtig glaube ich ja noch nicht, dass das die Lösung für mich ist. 🙂

Spätestens, wenn meine sub-Seite ausgelebt werden will, stehe ich immer vor dem gleichen Problem. Für ein liebes Wort, eine zärtliche Geste mache ich alles. Und fühle mich schlecht, wenn ich es nicht schaffe, besonders GUT zu sein. Da bricht in mir etwas, damit kann ich nur umgehen, wenn es jemand ist, der um diese Problematik weiss und um sie herum spielen kann.. und welcher Dom will das schon? *seufz*

Aber – auch das war eine Erkenntnis mit T. – ich mag das einfach, da stehe ich drauf… Hand am Hals, feste zu beißen oder kneiffen… wunderbar…. da werde ich im wahrsten Sinne des Wortes „willenlos“.

Ich muss nur den Mann finden, der mich das ausleben lässt ohne es auszunutzen 🙂

Einen guten Start in die Woche 🙂

Soviel Neues…

Soviel Neues…

… ist es auf den ersten Blick erstmal gar nicht und eigentlich läuft es auch gar nicht so, wie ich das geplant habe. 🙂

Ich wollte doch mal normal… klassisch … Date 1… Date 2… und immer mal gucken… Irgendwie… bin ich das einfach nicht scheinbar… 🙂

Und nein, es stört mich nicht, dass ich kein Problem habe über Sex zu quatschen. Immerhin bin ich nicht mehr ganz so offenherzig wie früher, jeder Mann wird schon früher oder später die Spielzeugsammlung entdecken, damit muss ich nicht mehr hausieren gehen – das macht mich nicht aus. Und es ist auch nicht so, dass ich ein Problem damit habe, wenn Männer geil auf mich sind, weil ich einfach wunderschönes Kopfkino in deren Köpfe zaubern kann – manchmal mit einem Wort, manchmal mit ganzen Geschichten… Das ist schön und durchaus ein Talent.

Aber, in mir schreit es, dass ich doch eigentlich gerne geliebt werden möchte und nicht nur gefickt.

Wie sagt man sowas? Gibt es Sex dann nur mit Beziehung? Ich komme mir vor, wie auf dem Handelsbasar… Du willst Sexting? Lieb‘ mich!

Totaler Schwachsinn 🙂

Ich solle mich entspannen und einfach mal laufen lassen … So eine Aneinanderreihung von recht simplen Wörtern, die sich tonnenschwer um meinen Hals legen und runter ziehen… Locker machen … Laufen lassen… Meine leichtesten Übungen … NICHT!

Ich schrubte gerade, dass ich entspannter und mehr „Zen“ bin als in den letzten Jahren, ich merke so langsam, was es bedeutet, mich sich im Reinen zu sein – eine Balance zu finden. Aber das heisst ja noch lange nicht, dass ich es entspannt einfach mal laufen lassen kann… 🙂

Mein innerer kleiner Kontrollfreak lacht grade wie Salacious B. Crumb 🙂

Nun gut, dann ist das wohl meine Übung… Suche ich mal meine Mitte und entspanne und lasse laufen…. 🙂

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Ich erlaube mir dennoch zu träumen – von Wochenenden und Urlauben in einem tollen Wohnwagen, mit einem tollen, chilligen Mann… dessen Bart mich kitzelt und dessen Arme mich umfassen…

Träumen geht immer.